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Das war: Betriebsbesichtigung bei Süd Chemie in Heufeld

Ein Rechenzentrum für rund 80 Standorte weltweit

Die Süd Chemie AG beschäftigt weltweit knapp 6.500 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr wurde ein Umsatz von fast 1,1 Milliarden Euro erzielt.

Bei der Informations- und Datenverarbeitung bevorzugt der global agierende Spezialchemiekon-zern Süd Chemie AG eine zentrale Organisation. Dem für den gesamten Konzern verantwortli-chem IT-Leiter Dr. Walter Grüner gelang es so, die großen Störungen im EDV-Bereich auf fast Null zu reduzieren.

Als Dr. Walter Grüner vor dreieinhalb Jahren die IT-Leitung für den gesamten Konzern über-nahm, bekam er den Auftrag, die EDV zum Laufen zu bringen. Damals, 2007, gab es monatlich durchschnittlich 26 große Störungen, erinnerte sich Grüner, heute sind es noch zwei.


Mitarbeiter, Produkte und Arbeitsstunden werden weltweit mit Hilfe von SAP gemanagt. Dabei galt es, Standorte, Zeitzonen, unterschiedliche rechtliche Gegebenheiten, Sprachen und Kulturen zu berücksichtigen. 2.500 Arbeitsplätze und etwa 1.600 SAP-Anwender an rund 80 Standorten auf vier Kontinenten sind mit einem Rechenzentrum verbunden. Um Ausfälle zu minimieren, sind überall die gleichen PCs und Laptops im Einsatz. Die Betreuung übernehmen IT-Mitarbeiter der Süd-Chemie, die vor Ort stationiert sind.
Dr. Grüner entschied sich hier gegen die in der Wirt-schaft sonst übliche Auslagerung der Betreuung von Hard- und Software an externe Unterneh-men.
Er setzt stattdessen auf eine standardisierte Betreuung und globale Präsenz. Die einheitli-che Ausrichtung der Infrastruktur ist für Dr. Grüner die einzige Möglichkeit, kostengünstig zu arbeiten. Die Neuausrichtung des IT-Bereichs ist nach dreieinhalb Jahren nahezu abgeschlossen.In dieser Zeit wurde die Rechenleistung verdoppelt und die Netzwerkkapazität versiebenfacht.

 

Der Standortleiter Gerhard Selig stellte das Katalysatorenwerk in dem Bruckmühler Ortsteil Heufeld vor. 1858 wurde dort der erste Grundstein gelegt und zwar nicht nur für die Industrie in Bruckmühl, sondern auch für die Süd Chemie. Am Standort werden heute Hochleistungskatalysatoren hergestellt. In einigen Bereichen wie beispielsweise der Chemie-, der Petrochemie und der Raffinerieindustrie ist Süd Chemie weltweit führend. Ein Katalysator ist ein Stoff, der chemische Reaktionen beschleunigt, ohne Teil des daraus entstehenden Endprodukts zu sein. Standortleiter Selig kündigte den Bau einer neuen Produktionsstätte an, in der Dieselabgaskatalysatoren für schwere Lkw hergestellt werden.

Rund 400 Mitarbeiter beschäftigt das Chemie-Unternehmen am Standort, darunter 26 Auszubildende. Dies lobte dann auch Landrat Josef Neiderhell: Wir brauchen Unternehmen die ausbilden. Der Landrat zählt die Süd Chemie AG zu den Vorzeigebetrieben des Landkreises. Die Mitarbeiter arbeiteten gerne hier und auch die Wirtschaftskrise sei gut gemeistert worden, meinte Neiderhell. Bruckmühls Bürgermeister Franz Xaver Heinritzi wies auf die Wechselwirkung zwischen Wirt-schaft und Gemeinde hin: Eine Kommune, eine Gemeinschaft funktioniere nur, wenn das Unter-nehmertum funktioniere.

 

(v.l.n.r.: Xaver heinritzi, Josef Neiderhell, Gerhard Selig)


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