Unternehmenssuche
Unternehmenslogin

News- und Pressearchiv


Schnitzeljagd mit ILBI und SMS

FH-Studenten erkunden Rosenheim per Handy

Auf Entdeckungsreise durch Rosenheim machten sich rund 20 Erstsemestler der Fakultät für Informatik der Fachhochschule. Ziel der Studenten war es - ausgestattet mit einem RFID- Tag (einem Umhängechip, der Signale sendet) und Handy bei einer elektronischer Schnitzeljagd vom FH-Campus aus über altes Holztechnikum, Nepomukbrunnen und Rathaus schnellstmöglich zum Erstsemestertreffen in den Mailkeller zu gelangen. An jeder Station, an der der Chip von speziellen Antennen geortet wurde, bekamen die Teams, die sich mit einer Handy-Nummer angemeldet hatten, neue Wegbeschreibungen per SMS und mussten zudem eine Aufgabe lösen. "Bei der letzten Station im Mailkeller lautete die Aufgabe:
Bringen Sie 3 verschiedene Blätter und 1 Lebewesen mit in den Saal. Die Blätter waren kein Problem. Die ersten zwei Gruppen brachten als Lebewesen je eine Ameise, die nächste Gruppe trug eine der Studentinnen auf dem Arm in den Saal.", freute sich Informatikprofessor Roland Feindor über den Einfallsreichtum der jungen Leute.

Die Informationen über den Aufenthaltsort der Studenten wurden bei dieser fachbereichsnahen Schnitzeljagd nicht via GPS ermittelt, sondern mit Hilfe von ILBI, der "intelligent local based information" Station. "Die Vorteile von ILBI liegen auf der Hand: es ist genauer als GPS und funktioniert auch in geschlossenen Räumen", so Dr. Feindor, der seine neuen Studenten gemeinsam mit Franz Josef Schmitt, Informatikdozent und Techniker an der FH, bei der Schnitzeljagd begleitete. Die neuartiger RFID- (Radio Frequence Identification) Technik wurde von den Rosenheimer Diplom-Informatikern Jochen Kuhn und Michael Linnerer in Zusammenarbeit mit der Uni-Innsbruck und der Rosenheimer Fachhochschule speziell für den Tourismus- und Freizeitbereich weiterentwickelt. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes wurden zum Beispiel in Innsbruck im Rahmen der Fußball-EM 2008 viele Gäste kostenlos mit einem RFID-Tag ausgestattet und konnten an 25 Stationen in der Innenstadt gezielte und ausführliche Informationen über Kultur, Gaststätten etc. abrufen. Federführend war dabei die Uni Innsbruck mit Prof. Dr. Kurt Promberger und Mag. Felix Piazolo, die auch die Systeme für die Rosenheimer Schnitzeljagd bereit stellten. In Rosenheim wird das System mit kleinen Multimediaführern seit kurzem auch für Stadtführungen getestet - unter anderem in der Nikolauskiche.
 

Weitere Informationen zum Projekt


Zur Übersicht aller aktueller Meldungen

NEWS UND PRESSE

Momentan sind keine Projektstände verfügbar.
Zum News- und Pressearchiv

VERANSTALTUNGEN

Momentan sind keine Veranstaltungen vorhanden.
Zum Veranstaltungsarchiv
 
Gefördert von der Europäischen Union mit Mitteln aus dem Europäischen Regionalfonds im
Rahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG IV A