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netIT zu Gast bei Marc O` Polo

In Stephanskirchen laufen die weltweiten Fäden zusammen

Für das Modeunternehmen Marc O’Polo ist Stephanskirchen seit 1997 nicht nur Stammsitz. Vertrieb, Design, Produktion, Marketing und Verwaltung sind in der Stephanskirchener Zentrale gebündelt und dort schlägt auch das IT-Herz des weltweit agierenden Unternehmens. 140 Standorte, von Hongkong bis Schweden, sind mit der Niederlassung vor den Toren Rosenheims vernetzt und werden von dort aus verwaltet.  Rund 70 Mitglieder des grenzüberschreitenden Netzwerks netIT nutzten die Möglichkeit, sich vor Ort über Unternehmensstruktur, IT-Technik und die Mode von Morgen zu informieren. Landrat Josef Neiderhell dankte in seiner Begrüßung Vorstandsmitglied Jürgen Hahn, "bei einem der renommiertesten Firmen des Landkreises mit rund 550 Mitarbeitern zu Gast sein zu dürfen".


Das 1967 in Schweden gegründete Modeunternehmen ist inzwischen fest in deutscher Hand. Nach Angaben von Hahn liegen nur noch etwa drei bis vier Prozent der Rechte an dem Modelabel in Schweden. Erklärtes Ziel von Vorstandsvorsitzendem Werner Böck ist es,  Marc O’Polo als Premiummarke in Europa zu etablieren. Derzeit verkauft Marc O` Polo 62 Prozent seiner Waren in Deutschland, gefolgt von Österreich und der Schweiz. Die Erfolgsgaranten sind für Hahn zum einen die Kollektion und zum anderen die engagierten Mitarbeiter, die Unternehmensphilosophie, die Unternehmensstruktur und die IT-Logistik. Sämtliche Ware, mit Ausnahme der für den asiatischen Markt, wird von Stephanskirchen aus vertrieben und dort erfolgt auch die Endkontrolle.


Die Informationstechnologie spielt bei Marc O’Polo eine große Rolle. "Ohne unsere prozessorientierte IT- Mannschaft wäre der Erfolg nicht möglich gewesen", so Hahn. Bei neuen Geschäftsideen oder auftretenden Geschäftsproblemen sitze immer ein IT-Mann mit am Tisch. Die IT-Landschaft des Unternehmens stellte der Leiter der Informationstechnik Jörn Becker vor. Um die weltweite Vernetzung der Marc O’Polo-Standorte darstellen zu können sind am Stammsitz Stephanskirchen 45 Windows-Server und 450 PC-Arbeitsplätze im Einsatz. Die Mitarbeiter erfahren so per Mouseclick ständig, was wo verkauft wurde und können sofort entscheiden, welche Ware ergänzt oder welches Produkt alternativ angeboten werden kann. Ohne ausgefeilte Informationstechnik würde die Flächenbewirtschaftung nicht funktionieren, betonte Becker. Marc O’Polo arbeitet daher eng mit Softwareunternehmen zusammen, die sich auf innovative Programme für den Bekleidungshandel spezialisiert haben. Stolz ist Becker auf die geringen Kosten für IT (ein Prozent des Jahresumsatzes) sowie die hohe Betriebsbereitschaft des Netzwerkes (99,5%).

 

   

Foto: Jürgen Hahn (re.)Vorstandsmitglied bei Marc O`Polo und Josef Neiderhell, Landrat in Rosenheim

 


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