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netIT vor Ort im Klärwerk Rosenheim

Informatikfachleute besuchten Rosenheimer Klärwerk "Wenn´s stinkt - ist was faul!"

Über 20 Spezialisten der Informations- und Kommunikationsbranche aus Tirol sowie Stadt und Landkreis Rosenheim besuchten im Rahmen von netIT das Rosenheimer Klärwerk, um sich über die vielfältigen Zusammenhänge von Abwasserklärung, Energiegewinnung und IT-Technik von Fachleuten informieren zu lassen.

netIT ist ein Projekt des von der EU geförderten Programms Interreg IV A. "Ziel des Interreg IV A – Projektes ist es, die gesamte Branche der Informationstechnik grenzüberschreitend zu einem innovativen und starken Netzwerk zu verknüpfen, Partnerschaften und Weiterbildung zu fördern und durch neue Kooperationen die Wettbewerbsfähigkeit auch kleiner Unternehmen zu sichern", wie Manfred Grundei, Leiter des Rosenheimer Amts für Informationstechnik und verantwortlich für das Interreg Programm in Rosenheim, in seiner Begrüßung erläuterte.
Während des interessanten Rundganges durch das Werksgelände, vorbei an Klärbecken und Biotopen, machte Werksleiter August Ißlinger deutlich, dass das Klärwerk Rosenheim mehr zu bieten hat als stinkende Abwasserleitungen, nämlich jede Menge Technik. "WC und PC haben viel gemeinsam: der Nutzer drückt einen Knopf - und dann hat alles zu funktionieren. Über die Abläufe, die dahinter stehen, weiß in der Regel niemand Bescheid".
Das Rosenheimer Klärwerk ist zuständig für die Abwässer von über 60.000 Einwohnern aus Rosenheim, die aus 9500 Hausanschlüssen über 260 km Leitung ins Klärwerk fließen. Mit Hilfe computergesteuerter Messtechnik werden während der unterschiedlichen Klärprozesse unter anderem die Bakterienanzahl und Sauerstoffzufuhr, Durchlaufzeiten und Säuberungsgrade gemessen. Doch auch für das Blockheizkraftwerk und die Klärschlammvergasung ist jede Menge IT-Know-How erforderlich, wie Andreas Mitterer von Duschl Ingenieure, verantwortlich für die IT im Klärwerk, erläuterte. Derzeit wird das "Laufen" des Klärwerks durch 16 speicherprogrammierbare Steuerungen  (SPS) gewährleistet, die in einem Ring zusammengeschlossen sind und zentral überwacht werden können. "Allerdings ist auch jede SPS autark funktionsfähig, so dass der Betrieb des Klärwerks stets gewährleistet ist", wie Ißlinger versicherte. Und: "Wenn`s mal wirklich stinkt, ist was faul", so der Werksleiter, der bislang keine längeren Ausfälle der Abwassereinigung beklagen musste.
 
  Foto Klärwerk  

 


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